Unglückliche Niederlage in Aachen

Im ersten Spiel unter Trainer Marek Lesniak verlor die SSVg am Samstag-Nachmittag unglücklich mit 2:0 bei der Reserve von Alemannia Aachen.

Lesniak stellte von 3-5-2 auf 4-4-2 um, spielte also mit einer Viererkette anstatt mit einer Dreierkette in der Abwehr. Im Gegensatz zu den letzten Spielen zeigte die Mannschaft der SSVg eine gute Leistung und den nötigen Einsatz und Kampfgeist, der im Klassenerhalt unbedingt nötig ist. Die Abwehr stand nach der Umstellung sicherer als in den letzten Spielen und auch die SSVg spielte gut nach vorne. Jediglich das Glück im Abschluss fehlte Aksoy, Janas und Reucher zum Torerfolg.

Kurz vor der Pause wurde dann Stürmer Sebastian Janas regelwidrig im Strafraum gefoult doch Schiedsrichter Dalibor Guzijan verweigerte den fälligen Elfmeter und zeigte Janas die gelbe Karte. So ging es mit einem 0:0 zur Pause, aber eine Führung der SSVg wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen.

Nach der Pause ging es so weiter wie es in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Bis zur 74. Minute war die SSVg am Drücker, doch dann kam wie aus dem Nichts der Führungstreffer für Aachen durch Manuel Junglas. Kurz danach hatte die SSVg durch Buttgereit und Aksoy sehr gute Möglichkeiten zum Ausgleich aber der starke Aachener Keeper David Hohs konnte die Torschüsse parrieren. In der 81. Minute fiel dann noch das 2.0 für Aachen durch Faton Popova.

Alles in allem eine unverdiente Niederlage. Im Vergleich zu den vergangenen Spielen konnte sich das Team von Marek Lesniak gewaltig steigern, jediglich im Torabschluss fehlte der SSVg das nötige Glück.

Am kommenden Mittwoch (Anstoß 18.30 Uhr) ist der Bonner SC zum Nachholspiel zu Gast im Stadion Sonnenblume. Dann hat die SSVg die nächste Gelegenheit wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

SSVg Velbert:
Julian Schmahl – Tobias Winterpacht, Erdal Eraslan, Thomas Litjens (73. Dennis Levering), Julius Steegmann (26. Andreas Kohlhaas) – Martin Lyttek, Tino Reucher (81. Luciano Velardi), Oliver Dittrich, Fabian Buttgereit – Sebastian Janas, Tuncay Aksoy

Alemannia Aachen II: David Hohs – Stefan Oventrop, Felix Haas, Nicola Kaiser, Thomas Sabacinski (67. Faton Popova), Nico Schmied (60. Alper Uludag), Marco Höger, Andreas Korte, Michael Rentmeister (83. Robert Wilschrey), Manuel Junglas, Tibor Heber

Schiedsrichter: Dalibor Guzijan (Duisburg)

Gelb: Janas – Sabacinski, Korte, Junglas

Tore: 1:0 (75.), 2:0 (82.)

Zuschauer:
161