Kaffeepause

Heute leiste ich mal einen kleinen literarischen Beitrag zu meinem Blog. Habe ein nettes kleines Kaffeegedicht von Roman Herberth im Internet gefunden. Es trägt den Titel “Kaffeepause”. Die Gedichtsanalyse und -interpretation veröffentliche ich dann nächste Woche.

Kaffeepause

Beliebt ist eine Kaffeepause,
ob fern der Heimat, ob zuhause.
Denn dieser wohlbekannte Duft
riecht besser als die Zimmerluft.

Was wichtig scheint – wird aufgeschoben
und seiner Wichtigkeit enthoben.
Es zählt allein der Kaffeedurst
und alles andere ist “wurscht”.

Ein Kaffee schmeckt selbst Untertassen,
wenn wir zu gierig nach ihm fassen.
Er weckt die Kräfte und zumeist
den ausgelaugten Lebensgeist.

Wie wohlig warm rinnt’s durch die Kehle
und wandert weiter bis zur Seele.
Das alles schenkt uns ein Kaffee.
Man freut sich immer. Wie ich seh’.

Beliebt ist eine Kaffeepause.
Man fühlt sich förmlich wie zu Hause.
– selbst bei der Arbeit im Büro – .
Doch besser schmeckt er anderswo.

© Roman Herberth