Ronald Reng: Robert Enke

Heute gibt es mal wieder einen Buchtipp auf meinem Blog. Wie viele Menschen hat mich der Selbstmord von Robert Enke im November 2009 sehr bewegt. Das Buch „Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben“ von Ronald Reng, einem mit Enke befreundeten Journalisten, stand daher schon lange auf meiner Wunschliste.

Reng beschreibt in dem Buch auf 400 Seiten nicht nur ausführlich den sportlichen Werdegang Enkes und erzählt von Hoch- und Tiefpunkten seiner Karierre, er gibt auch einen guten Einblick in das Privatleben von Robert Enke. Dabei wird deutlich welche Schicksalsschläge Enke sowohl sportlich als auch im Privaten ertragen musste. Dabei wird deutlich wie sehr die Krankheit Depression Enke zeitweise im Griff hatte und wie diese auf schockierende Art und Weise sein Leben beeinflusste und ihn schließlich zum Selbstmord bewog. Gleichzeitig wird deutlich, wie wenig im Tagesgeschäfft Fußball auf den einzelnen Menschen Rücksicht genommen wird.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Auch weniger fußballinteressierte Menschen wird das Buch gefallen. Die 20 € für das Buch lohnen sich definitiv. Wenn ihr es euch nicht selbst kaufen wollt, leihe ich es aber auch gerne aus. Einfach mal nachfragen!